Kleine Geschichte der
Dorfkirche Stiepel

um 1008:

Bau einer kleinen Saalkirche, veranlaßt durch Imma, Ehefrau des vom Kaiser Otto III. mit dem Hof Stiepel beschenkten Luitger aus dem sächsischen Geschlecht der Billunger.

1130 - 1170:

Neubau einer romanischen Basilika an der Stelle der Saalkirche.
Von der Basilika sind bis heute Turm, Mittel- und Querschiff in der Dorfkirche erhalten.

1150 - 1200:

Romanische Wand- und Deckenmalereien, in der Vielzahl und Vollständigkeit einmalig in Westfalen

1470 - 1500:

Ausbau der Basilika zur Hallenkirche mit Aufstockung des Turms und Ausbau der Seitenschiffe und des Altarraums mit Sakristei.

um 1500:

Ausmalung der Kirche mit gotischen Malereien, vor allem im Altarraum und nördlichen Seitenschiff

1596 - 1610:

Einführung der Reformation mit evangelischen Gottesdiensten in der Dorfkirche – bis heute. Nach mündlicher, historisch nicht belegter Überlieferung, soll die Kirche vorher Marienwallfahrtsort gewesen sein. Das Madonnenbild der Stiepeler Dorfkirche ist heute in der katholischen Kirche in Bochum-Linden zu finden.

1698:

Übertünchung aller Malereien entsprechend dem damaligen Frömmigkeitsempfinden

1952,    1963/65:

Wiederentdeckung, Freilegung und Restaurierung der Malereien

1997

Gründung des Freundeskreises der Dorfkirche u.a. mit dem Ziel zur „Rettung” und Renovierung der Dorfkirche, Beginn der umfangreichen Renovierungsarbeiten

1999

Beendigung der Renovierungsarbeiten

Dorfkirche hinter Torbogen

zusammengestellt von Dr. Winfried Schonefeld

(C) `99 Ev. Kirchengemeinde Stiepel