Nachrichten Dezember 2014

Der Monatstext
Pfr. JĂĽrgen Stasing, Macht hoch die TĂĽr, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit

Leben in der Gemeinde

Hänsel und Gretel – ein musikalisches Märchen für die ganze Familie
Hänsel und Gretel gehört wohl zu den beliebtesten Märchen der Gebrüder Grimm. Die Verführung durch die Knusperhexe und die Befreiung der Kinder durch die eigene Tat sind Themen, die Kinder wie Erwachsene nun schon über 200 Jahre fasziniert.
Zunächst für den privaten, familiären Rahmen geplant, hat der Komponist Engelbert Humperdinck aus diesem Märchenstoff eine Oper gemacht. Humperdinck, selbst Vater, schlägt in seiner Musik die Brücke zwischen einfachen Kinderliedern und opernhaft theatralischem Ausdruck. Er verarbeitete nicht nur solch bekannte Lieder wie „Ein Männlein steht im Walde“ oder „Suse, liebe Suse“, sondern schrieb Melodien, die später selbst zu Volksliedern geworden sind.
In einer Fassung für Streichorchester und Erzähler präsentiert das Bochumer Heinrich-Schnitzler-Orchester unter Leitung von Dirk Weber am 21.12. im Lutherhaus Stiepel die bekanntesten Stücke aus Humperdincks Oper.
Das Format eignet sich hervorragend für die ganze Familie und entführt mit seiner abwechslungs- und spannungsreichen Musik und dem dazu erzählten Märchen von Hänsel, Gretel und der Hexe Rosine Leckermaul auf eine farbenfrohe Phantasiereise.
Das Programm wird sowohl um 15 Uhr als auch um 17 Uhr aufgefĂĽhrt. Es wird um vorherige Anmeldung mit Angabe der Personenzahl gebeten (bitte an service@schnitzlerorchester.de).
Der Eintritt beträgt 2 Euro für Erwachsene und 1 Euro für Kinder.

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10 Jahre Freitags-Kirchencafé
Man kann es kaum glauben, aber seit 10 Jahren gibt es nun schon das Kirchencafe immer freitags im Gemeindehaus an der Dorfkirche. In den Monaten Mai bis Oktober ist es zu einem beliebten Treffpunkt geworden, nicht nur um Kaffee zu trinken und leckeren selbstgebackenen Kuchen zu essen, sondern auch um sich zu unterhalten und die neuesten Stiepeler Neuigkeiten auszutauschen.
Natürlich gibt es „Stammgäste“, die kein Kirchencafe verpassen, aber auch solche, die die Dorfkirche besichtigen und eher zufällig hereinschauen und dann bleiben. Manchmal auf Anmeldung treffen sich auch Gäste, um einen Geburtstag nachzufeiern oder sich nach langer Zeit beim Klassentreffen wiederzusehen.
In den 10 Jahren ist unser Kirchencafe zu einer festen Einrichtung geworden und beinahe nicht wegzudenken, weil Gemeinschaftspflege eben auch ein wichtiger kirchlicher Auftrag ist.
Getragen wird das Cafe von einem Kreis ehrenamtlicher Frauen, die gerne noch weitere Unterstützung gebrauchen können, damit auch im nächsten Jahr im Mai das Kirchencafe wieder öffnen kann.
In den 10 Jahren haben die Frauen etwa 1.400 Kuchen und Torten gebacken und geschätzt 9.000 Menschen bewirtet. Imposante Zahlen, die für viel Arbeit, aber auch viel Freude stehen. Allen mitarbeitenden Frauen ein herzliches Dankeschön für diesen wunderbaren Dienst!

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Dankeschönfeier
Wir möchten Danke sagen allen, die auch im Jahr 2014 zum Gelingen unserer Gemeindearbeit durch ihr Engagement beigetragen haben. Es ist nicht mehr so selbstverständlich wie in früheren Zeiten, dass sich Menschen an „ihrer“ Gemeinde mit Rat und Tat beteiligen und zum Gelingen beitragen. Das hat gewiss verschiedene Ursachen und durch persönliche Verpflichtungen ist es zudem oft schwerer geworden, noch Zeit für die Gemeinde zu finden. Umso dankbarer sind wir, dass wir trotz allem wieder viele Helferinnen und Helfer hatten bei den Aktivitäten in Gottesdiensten, Gruppen und Kreisen, aber auch bei den verschiedenen Festen. Besonders schön ist, dass dabei alle Altersgruppen vertreten waren von jung bis alt.
Unsere Dankeschönfeier findet statt für alle haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im
Gemeindehaus an der Dorfkirche am 23. Januar 2015 ab 19.00 Uhr.
Wieder ist es eine Feier fĂĽr beide Bezirke, fĂĽr Haar und Dorf.
Lassen Sie sich hiermit einladen, einen gemütlichen Abend zu verbringen. Für ausreichende Verpflegung und Getränke ist gesorgt. Der Posaunenchor wird die Feier musikalisch umrahmen.
Für die Essen- und Getränkeplanung benötigen wir einen Überblick über die Teilnehmerzahl. Deshalb erbitten wir Ihre telefonische Anmeldung bis Mittwoch, 21.01., im Gemeindebüro unter 79 13 37.
Übrigens sind selbstverständlich Ehegatten oder Lebenspartner herzlich mit eingeladen, ebenso alle ehemaligen Mitarbeitenden!

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Kleidersammlung für Bethel vom 24. Februar bis 3. März 2015
„Sammelt die übrigen Brocken, auf dass nichts umkomme“, Joh. 6, 12
In der Ev. Kirchengemeinde Stiepel wird vom 24. Februar bis zum 3. März in der Zeit von 9.00 – 17.00 Uhr für die Ev. Stiftungen Bethel gesammelt. Gut erhaltene Kleidung, Wäsche, Schuhe, Handtaschen, Plüschtiere, Pelze und Federbetten können – jeweils gut verpackt und verschlossen – kann abgegeben werden.
Die Säcke werden in einer Garage hinter dem Lutherhaus, Kemnader Straße 127 gelagert. Die Garage kann auf dem Weg über den Parkplatz erreicht werden; der Weg ist ausgeschildert. Die Säcke mit der Kleidung bitte nicht im Lutherhaus oder auf den Stufen vor dem Eingang abstellen. Im Dorfbezirk werden die Säcke in der Garage von Haus Hasenkamp, Brockhauser Straße 74, gesammelt.
Im Gemeindehaus im Dorf, im Gemeindebüro und im Lutherhaus liegen ca. vier Wochen vorher Plastiksäcke und Handzettel aus; diese geben verbindlich vor, was gespendet werden kann. Wie auch in den vergangenen Jahren steht im Lutherhaus ein Karton, in dem Briefmarken für die Briefmarkenstelle Bethel gesammelt werden.

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Sing A New Song
Einladung zu einem musikalischen Adventsnachmittag unter Mitwirkung des Gospelchors CHILDren of Light am Samstag vor dem 4. Advent, 20.12.2014 um 17 Uhr im Lutherhaus
Der Gospelchor CHILDren of Light möchte in diesem Jahr wieder alle Gemeindemitglieder und Interessierte herzlich ins Lutherhaus einladen. Mit musikalischer Begleitung wollen wir afrikanische und amerikanische Gospellieder vortragen und einige Lieder auch mit Ihnen gemeinsam singen.
Jeder, der sich auf das Weihnachtsfest vorbereiten und schon ein wenig in vorweihnachtliche Stimmung versetzen lassen möchte, ist herzlich willkommen. Neben Getränken bieten wir auch Gebäck an.
Wir wĂĽrden uns ĂĽber regen Zuspruch sehr freuen!

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Kinderbibeltag
Der nächste Kinderbibeltag findet am Samstag, 10.1.2015 statt, zu dem alle Kinder im Alter von 6 – 10 Jahren herzlich eingeladen sind
Alle Kinderbibeltage finden im Gemeindehaus an der Brockhauser Straße 74 a statt. Sie beginnen um 10.00 Uhr und dauern bis 15.00 Uhr. Anmeldungen sind nur über das Gemeindebüro (79 13 37) möglich, und zwar bis freitags gegen Mittag. Wir benötigen diese Anmeldungen, um verlässlich für das gemeinsame Mittagessen und die benötigten Bastelmaterialien planen zu können. Ein Kostenbeitrag in Höhe von 3 Euro wäre schön, ist aber keine Teilnahmebedingung.

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Passionsandachten in der Dorfkirche
Die Passionsandachten in der Dorfkirche finden jeweils am Samstag um 18.00 Uhr statt. Sie beginnen am 21. Februar und enden mit dem 28. März. Jede einzelne Passionsandacht hat einen Gestaltungsschwerpunkt, in dem sie von Einrichtungen, Gruppen und Kreisen unserer Gemeinde maßgeblich gestaltet wird:
–  21.2. Passionsandacht mit Singekreis
–  28.2. Passionsandacht mit Kindergarten „Starke Mäuse“
–    7.3. Passionsandacht mit Frauenhilfe
–  14.3. Passionsandacht mit Konfirmanden (gleichzeitig Vorstellungsgottesdienst)
–  21.3. Passionsandacht mit Orgelmusik
–  28.3. Passionsandacht mit Posaunenchor

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Weihnachtskonzert des Shanty-Chores Bochum am 3. Advent
Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr geht der Shanty-Chor Bochum wieder im Lutherhaus vor Anker und beschert uns ein Adventskonzert. Über drei Dutzend Freunde der christlichen Seefahrt laden am Sonntag, dem 14. Dezember ein, sich mit maritimen Liedern auf Weihnachten einzustimmen. In der Pause können Sie bei Glühwein und Plätzchen ins Gespräch kommen.
Einlass ist um 16.30 Uhr, Beginn um 17.00 Uhr.
Es wird kein Eintritt erhoben, jedoch nach dem Konzert um eine Spende gebeten.

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14. Stiepeler Weihnachtsmarkt an der Dorfkirche
Donnerstag, 11.12. bis Sonntag, 14.12.2014
Mit frischen Nordmannfichten aus dem Sauerland, GlĂĽhwein und anderen Leckereien.
Der Verkauf der Bäume findet im Hof des Gemeindehauses statt. Der Zugang ist neben dem Torbogen.
GlĂĽhwein, Kinderpunsch, WĂĽrstchen, Folienkartoffeln, Waffeln, Reibekuchen und Weihnachtliches zum Verschenken gibt es im Gemeindehaus.
Am Donnerstag um 18 Uhr bläst zum Auftakt der Posaunenchor.

Ă–ffnungszeiten:
Donnerstag: 14 bis 19 Uhr
Freitag:        14 bis 20 Uhr
Samstag:     11 bis 18 Uhr
Sonntag:      11 bis 16 Uhr

Veranstalter: Evangelische Kirchengemeinde Stiepel, der Verein der Freunde und Förderer der Dorfkirche e.V. und die DLRG Bochum-Süd.

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Dorfkirche um 5
Im neuen Jahr startet eine neue Gottesdienstreihe, die jeweils am Sonntag um 17 Uhr in der Dorfkirche beginnt. Etwa einmal im Monat ist sie als zusätzliches Angebot gedacht zum morgendlichen Gottesdienst um 10 Uhr, der an diesen Sonntagen dann den Schwerpunkt Taufe hat. „Dorfkirche um 5“ möchte thematisch sein oder besonders Familien und Jugendliche ansprechen.
Zu folgenden Gottesdiensten dieser neuen Art laden wir herzlich ein:
–  25. Januar, 17.00 Uhr    –  Familiengottesdienst
–  15. Februar, 17.00 Uhr  â€“  Thema Karneval

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Angelika Hartmann in den Ruhestand verabschiedet
Nach 42 Jahren im Dienst der Kindergartenarbeit der Ev. Kirchengemeinde Stiepel wurde am 2. November Frau Angelika Hartmann in den Ruhestand verabschiedet. Gemeinde, Kinder, Eltern, der Ev. Kindergartenverband und die Stadt haben mit ihrem tiefen Dank hohe Anerkennung ausgedrückt für ihre Lebensleistung, mit der sie den Kindergarten „Im Haarmannsbusch“ über viele Etappen bis zum integrativen, viergruppigen Familienzentrum „KinderReich Stiepel“ mit U3 Betreuung geführt hat und unzähligen Kindern einen guten Start auf den Weg ins „Groß Werden“ ermöglicht hat. Frau Hartmann blickt mit sehr viel Dankbarkeit zurück. Sie darf, auch wenn es nicht ihre Art ist, sehr stolz auf das Erreichte sein.
Frau Hartmann wurde 1949 in Eckernförde geboren und wuchs mit zwei Geschwistern in Sprockhövel auf. Nach der Schulzeit nahm sie 1967 die Ausbildung zur Erzieherin in Bochum auf. 1970 erfolgte die erste Anstellung in Essen-Kupferdreh. Nach wechselnden Vertretungen übernahm sie 1972 – 1975 mit anderen die Begleitung des Kindertransportbusses von Stiepel nach Hordel zum Kindergarten Hannoverstr. und die dortige Betreuung der Stiepeler Kinder. 1984 kam es kam zu einer Vertretung in der Kindergartenbaracke an der Kemnader Straße und im selben Jahr übernahm sie die Leitung im Kindergarten „Im Haarmannsbusch“ Dreißig Jahre lang leitete Frau Hartmann den Kindergarten und ist die treibende Kraft in der Neuausrichtung der Kindergartenarbeit unweit des Lutherhauses.
Seit 1991 arbeiten die Mitarbeiterinnen nach dem integrativen und offenen pädagogischen Konzept, als erste Einrichtung in Bochum. 1998 erfolgte die, auch bauliche, Erweiterung zu einer 4-Gruppen-Einrichtung mit 100 Kindern. Ihrer Ausdauer und ihrem Stehvermögen ist es zu verdanken, dass der Kindergarten über Qualifizierungsmaßnahmen im Mai 2008 das Gütesiegel eines Familienzentrums NRW erlangte. Seit dem heißt der Kindergarten Familienzentrum „KinderReich Stiepel“. Als im Juni 2014 sein 50-jähriges Bestehen gefeiert wurde, war noch die U3 Gruppe samt Erweiterungsbau und eine völlige Neugestaltung des Außengeländes durch die Elternschaft der Einrichtung hinzugekommen.
Ihre Nachfolgerin Frau Bernadette Wachkamp, übernimmt eine der angesehensten Einrichtungen unter den Kindertagesstätten im Bereich der Stadt Bochum. Dieser Erfolg ist und bleibt mit dem Namen von Frau Angelika Hartmann untrennbar verbunden. Die Gemeinde wünscht ihr und ihrer Familie Gottes reichlichen Segen und viele gute Begegnungen in der Zeit des Ruhestandes.

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„Und plötzlich weißt Du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.“ (Meister Eckhart)
Liebe Gemeinde,
Ab dem 1. November 2014 werde ich die Leitungsstelle der Kindertageseinrichtung „Kinderreich“ bei Ihnen in Bochum-Stiepel übernehmen. So rückt auch bei mir die Zeit „etwas Neues zu beginnen“ immer näher.
Damit Sie einen ersten Eindruck von mir bekommen, möchte ich mich vorstellen:
Mein Name ist Bernadette Wachkamp. Ich bin 28 Jahre und komme gebürtig aus Hattingen-Oberstüter. Seit drei Jahren wohne ich in Witten. Auf meinem beruflichen Weg habe ich die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin und parallel das Studium der Elementarpädagogik abgeschlossen. Seit fünf Jahren arbeite ich für die Kindergartengemeinschaft hier in Bochum. Davon habe ich die letzten drei Jahre in der evangelischen Kindertageseinrichtung Bochum-Werne als stellvertretende Leiterin gearbeitet.
Meiner neuen Aufgabe bei Ihnen in der Gemeinde sehe ich mit Freude und Engagement entgegen. Unsere Kindertageseinrichtung versteht sich als vertrauensvolles Bindeglied zwischen der Familie und ihrer Gemeinde. Durch diesen engen Kontakt können unsere Kinder Kirche und Gemeinde als Ort gemeinsamen Lebens und Glaubens erfahren. Sie werden gemeinsam „mit Gott groß“.“
In diesem Sinne freue ich mich auf unsere Zusammenarbeit und darauf, Sie bald persönlich kennenzulernen. Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit.
Bernadette Wachkamp

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„GemeindeSchwester“ gesucht:
Die Ev. Kirchengemeinde Stiepel sucht im Rahmen eines 400 € Jobs eine Person, die bereit ist, nebenamtlich als „GemeindeSchwester“ zu arbeiten.
Voraussetzung ist zum einen die Bereitschaft zu einer Ausbildung, die von der Gemeinde finanziell unterstützt wird. Diese findet im Diakoniewerk Ruhr – Witten bei den in der Evangelischen Kirche Westfalens tätigen Wittener Diakonissen statt. (Informationen über die Ausbildung zur „GemeindeSchwester“ finden Sie unter: www.dwr.de/startseite/spendenprojekte/gemeindeschwester).
Der neue 3jährige Kurs beginnt im Februar 2015. Er besteht aus 3x im Jahr stattfindenden 5-tägigen Blockseminaren, 4 Studientagen und einem ausbildungsbegleitenden praktischen Gemeindeeinsatz.
Eine abgeschlossene Berufsausbildung wird vorausgesetzt. Der Ausbildungsgang steht evangelischen Männern und Frauen bis zum Alter von 55 Jahren offen. Ihre Aufgabe besteht darin, einen ehrenamtlichen Besuchsdienst für Menschen in unserer Gemeinde, die nicht mehr in der Lage sind, aktiv am Gemeindeleben teilzunehmen, aufzubauen, zu leiten und auch selber Besuche durchzuführen.
Die Arbeitszeit beträgt ca. 7 Std. / Woche und kann flexibel eingeteilt werden.

Wenn Sie sich dazu berufen fĂĽhlen, richten Sie ihre Bewerbung bitte an:
Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Bochum-Stiepel
z.H. Pfr. Ortwin Pfläging, Brockhauser Str. 72 a, 44797 Bochum

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Pfarrer Ortwin Pfläging: Tel 0234 / 79 10 25,
E-Mail: ortwin-pflaeging@kk-ekvw.de
oder
Oberin Marianne AnschĂĽtz: Tel. 02302 / 175 26 02, E-Mail: manschuetz@diakonie-ruhr.de

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Wie die Bibel Gott und die Welt sieht – Bibeltheologischer Grundkurs im Lutherhaus
Zeit: 12.1, 2.2.; 2.3., 20.4., 1.6., 17.8., 21.9: jeweils 20.00 – 21.30 Uhr
Ort: Konfi-Raum Lutherhaus
An 7 Abenden wird unser Gemeindemitglied Dr. Stefan Alkier, Professor für Neues Testament und Geschichte der Alten Kirche, einen bibeltheologischen Grundkurs anbieten. Der Bogen wird gespannt von der Schöpfungstheologie des 1. Buches Mose bis hin zur Erwartung der Neuen Schöpfung in der Offenbarung des Johannes. Die verschiedenen Geschichten und Bücher der Bibel bringen viele unterschiedliche Gottesbilder und Glaubenserfahrungen in den Dialog der Glaubenden und Suchenden ein. Sie werden durch einen Erzählfaden zusammengehalten, der deutlich wird, wenn man die Bibel ganz liest. Ihr Dreh- und Angelpunkt ist die Jesus-Christus-Geschichte, die alles aus der Perspektive von Kreuzigung und Auferweckung neu zu sehen und zu denken aufgibt.
Die einzelnen Abende bauen aufeinander auf, können aber auch je für sich besucht werden. Sie thematisieren Grundthemen biblischer Theologie anhand exemplarischer Bibeltexte. Nach einer Einführung in das Thema des Abends und einem Interpretationsvorschlag des jeweiligen biblischen Textes durch Stefan Alkier wird genügend Raum gelassen, um die Ansichten und Fragen der Teilnehmenden zu diskutieren. Wer sich auf die gemeinsame Diskussion vorbereiten will, lese die biblischen Bücher ganz, denen der Beispieltext entnommen wurde.

–  12. Januar: Die Zwecklosigkeit der Schöpfung und die Macht der Liebe (1. Mose 1-2,4; 1 Joh 4)
–  2. Februar: Das Begehren und die SĂĽnde, (wie) Gott sein zu wollen (1. Mose 2,4 – 11; Röm                   1,18-3,20)
–  2. März: Der Zorn Gottes und sein Gericht wider das Vergessen oder wie kommen die Opfer zu
     ihrem Recht? (Jesaja 5; Röm 1-3)?
–  20. April: Das Wort vom Kreuz (Mk 16,1-8)
–  1. Juni: Glauben wie Abraham (Gen 12; Röm 4)
–  17. August: Die Kirche als Gemeinschaft der hoffentlich Handelnden (1 Petr)
–  21. September: Machtfragen (Offb 1-3)

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Der Wert des Schenkens
Nun kommt die Zeit, in der ein Gedanke viele bewegt: „Was verschenke ich zu Weihnachten?“
Wie jedes Jahr kommt dann schnell von irgendwoher die Idee: „Ach, ist es nicht am besten, wenn wir uns alle einfach nichts schenken?“ Das scheint zunächst vielleicht verführerisch: Kein Einkaufsstress, keine Hektik, denn: „eigentlich ist das ja auch alles nur Konsum!“ und „wir haben ja schon alles!“. Ehrlich gesagt ist es in unserer Familie ein einziges Mal passiert, dass sich alle daran gehalten haben, und nach dieser Erfahrung wurden alle weiteren Vorschläge dieser Art mit Nichtachtung bestraft.
Dennoch stößt mich die Frage nach dem Verzicht auf das Schenken an Weihnachten an, einmal darüber nachzudenken, was ein Geschenk eigentlich ist. Das Wörterbuch sagt: „Ein Geschenk ist eine Gabe, um Freude zu bereiten“. Das Wort kommt vom althochdeutschen „Schenken, Einschenken“ bzw. von dem germanischen Wort „skanka“, das schief – also in diesem Zusammenhang dann „einen Krug schief halten“ – bedeutet.
An anderer Stelle heißt es: Die Gabe transportiert das Signal der Achtung und Ehrerbietung gegenüber einer anderen Person. Eine Gabe kann billig, materiell oder symbolisch sein, sie ist aber immer mit Kosten, also zunächst negativen Konsequenzen einer Aktion, verbunden. Andererseits kann mit der Gabe auch eine Verpflichtung, mit anderen Worten, eine Schuld, entstehen. So erhält der Gebende und nicht etwa, wie man zunächst denken könnte, der Beschenkte durch die Gabe einen emotionalen Nutzen bzw. einen Vorteil gegenüber dem Empfänger. Hier sieht die chinesische Schenkkultur beispielsweise ein Gegengeschenk vor, wobei viele Regeln zu beachten sind (z.B. sind Uhren als Geschenk ungeeignet, weil dem Empfänger damit angedeutet werden könnte, dass seine Zeit abgelaufen ist). In der chinesischen Kultur dient das Geschenk bzw. das Gegengeschenk dem Aufbau einer gegenseitigen Beziehung mit gegenseitiger Verpflichtung.
Wie ist das denn jetzt bei uns mit dem Schenken und Beschenktwerden zu Weihnachten?
Die drei heiligen Könige kommen und bringen dem Jesuskind Geschenke mit. An dieser Stelle mag einmal ein eigenes, kleines Gedankenspiel erlaubt sein:
Was sind dies nun für Geschenke? Wird Jesus in die Pflicht genommen, ein Gegengeschenk zu bringen? Eher nicht! Er selbst ist doch das Geschenk?! Ein Geschenk, mit dem Gott uns eine Beziehung anbietet, für die sich die weisen Könige mit einem Gegengeschenk bedanken!
Das könnten wir auch auf uns übertragen: Wie die drei heiligen Könige beschenken wir unsere Kinder, als Dank, dass sie uns geschenkt worden sind. Und so, könnte man übertragen, sind auch all die kleinen und großen Geschenke und Angebinde an Weihnachten, die mit Mühe und Fleiß und manchmal sogar echter Qual, gemalt, gebastelt, gebacken, gesägt, gelötet, …, gesucht, gefunden und gekauft wurden, ein Gegengeschenk dafür, dass die Empfänger uns mit ihrer Liebe und Freundschaft beschenkt haben und unser Leben bereichern. Und dann ist es auch nicht so schlimm, wenn man mit einem Geschenk überrascht wird und selbst mit leeren Händen da steht, denn man bekommt das Geschenk ja einfach dafür, dass man da ist!
Unsere Weihnachtskultur mit gegenseitigem Beschenken und Besuchen ist eine wunderbare Gelegenheit, Beziehungen zu gestalten und zu festigen.

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Advent in Sambia
Ein Interview mit den beiden ökumenischen Botschaftern Judith Lungu (48 J.) und Vincent Kageya
(26 J.) aus der Partnergemeinde in Afrika

Wie sieht es bei euch im Advent aus Vincent?
Die Häuser und besonders die öffentlichen Gebäude werden dekoriert mit dem, was die Natur gerade anbietet. In Sambia liegt der Advent am Beginn der Regenzeit. Alles, was gesät worden ist von Mensch und Natur, wartet auf den Regen, um dann aufzuschießen und zu blühen. In der Landwirtschaft werden Mangos und Bananen, Avocados, Guaves und Zitrusfrüchte geerntet. Die Straßen werden nicht speziell geschmückt, denn es gibt keine öffentlichen Prozessionen oder dergleichen. Die Häuser und Wohnungen werden für Weihnachten vorbereitet. Dann trifft sich die gesamte Familie. Die ganze Familie besteht aus Großeltern, Eltern und deren Geschwister und deren Familien. Es gibt also viel vorzubereiten. In den Kirchen werden in der Woche vor Weihnachten Geschenke mit Namen unter den Weihnachtsbaum gelegt. Die Chöre und Musikgruppen proben um ein Vielfaches mehr. Krippenspiele und andere biblisch orientierte Stücke werden geprobt und gestaltet. In der Nacht auf Weihnachten findet eine liturgische Nacht statt. Der Heilige Abend ist ein gemeindliches Zusammensein mit Lesungen, Gebeten und sehr viel Gesang und Musik. Am Weihnachtsmorgen findet der Weihnachtsgottesdienst statt, an dessen Ende jeder sein Geschenk abholen kann, egal ob klein oder groß. Die Schulzeit hat in Sambia einen speziellen Segen: Ferienzeit.

Was beschäftigt euch am meisten in der Adventszeit? Gibt es besondere Gottesdienste?
Die sogenannte boys and girls brigade nimmt die neuen Mitstreiter auf. Kinder können ab dem 6. Lebensjahr dort mitmachen. Mit 12 Jahren können sie über verschiedene Hierarchiestufen bis zum captain aufsteigen. Die Aufnahme und der Aufstieg werden in den Adventsgottesdiensten gefeiert. Sie bekennen sich Christus zum Vorbild zu nehmen und gemäß dem Ende der Weihnachtsgeschichte in Luk 2,52 sowohl seelisch, körperlich, geistig und sozial zu wachsen.

Vincents Kagejas Lieblingsadventslied ist „Away in a manger”. Die Adventszeit bedeutet für die Kinder, dass sie in der Sunday school, also der Sonntagsschule mit in die Vorbereitung der Weihnacht einbezogen werden, u.a. indem sie die Weihnachtslieder lernen oder je nach Alter Anspiele für die Weihnachtszeit einüben. Für die Kinder, und nicht nur für sie, schmeckt die Adventszeit nach Mangos.

Judith Lungu berichtet ĂĽber die Adventszeit in Sambia folgendes:
Die Natur erwacht, Bäume werden wieder grün, alles sprosst und blüht, das Gras ist nicht mehr verbrannt, sondern saftig grün, die Tiere bekommen endlich wieder frisches Futter. Die Felder werden wieder bestellt, die ersten Sprösslinge schießen hervor.
Die Menschen sind aufgeregt, voller Schwung und das Leben beginnt neu nach der langen Trockenzeit. In der Vorweihnachtszeit wird viel Handel getrieben, alle kaufen und verkaufen. Kleidung, Radios, Kassetten usw. werden eingekauft fürs Fest. Die Menschen sind voller Schwung, die Märkte voll von Reis und Hühnern, auch Fisch. Das ersetzt die normale tägliche Nahrung.
Viele Weihnachtspostkarten werden geschrieben, Weihnachtsbäume und -lichterketten schmücken die Wohnungen.
Die Kirchen werden mit Weihnachtsbäumen und Lichtern geschmückt. In den letzten vier Wochen sind regelmäßige Adventgebets-Gottesdienste: Zeit der geistlichen Besinnung, das Weihnachtsgeschehen wird neu vor Augen geführt, eine Buß- und Gebetszeit: Vorbereitung auf die Geburt Jesu.
Diese glaubensstärkende Zeit ist jedoch in Gefahr, weil sie von aufgeregtem Konsumverhalten bedrängt wird. Von Softdrinks und neuen Kleidern, auch von zu viel Alkohol wird bei einigen diese glaubensstärkende Zeit ĂĽberdeckt. Häufig  werden Kredite aufgenommen, was dazu fĂĽhrt, dass manche Eltern ab Weihnachten kein Schulgeld mehr zahlen können, so dass die Kinder Anfang Januar nicht mehr zur Schule gehen können.
Die Kirche versucht dagegen zu arbeiten. Wir bieten besondere Gottesdienste und auch Unterrichtseinheiten an und sprechen über das Verhalten in der Adventszeit. Von Heiligabend bis zum ersten Weihnachtsfeiertag gehen kirchliche Gruppen in Nachbargemeinden, wo dann die ganze Heilige Nacht hindurch gesungen, gebetet und gefeiert wird. Dazu gibt es Reis und Huhn und ein alkoholfreies Maisgetränk, das macht fit und stark. So halten wir die ganze Nacht durch und erreichen die Menschen auch in entfernten Dörfern. Wir bringen auch einen Generator auf Dieselbasis mit, damit wir in der Heiligen Nacht Strom haben. So können wir in den entlegenen Dörfern auch christliche Filme zeigen.
Mit dem Heiligen Abendmahl kurz vor Sonnenaufgang bringen wir das Evangelium zu den Völkern in den entfernten Dörfern.
In unseren Kirchen in der Stadt spielen die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde die Weihnachtsgeschichte, im Anschluss an den Hauptgottesdienst am Weihnachtstag. Die Jugendgruppen treffen sich dazu schon nachmittags am Heiligabend und bleiben bis zum nächsten Tag zusammen. Dazu gibt’s dann wieder Reis und Huhn, auch ein heißes Maisgetränk mit Zucker. Die Nacht verbringen wir mit Singen, Tanz und reichlichem Essen.

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Luther und das Christkind
Dass wir uns zu Weihnachten beschenken, ist für uns das Selbstverständlichste der Welt. Aber so selbstverständlich war das lange Zeit nicht. Vor der Reformationszeit wurden Kinder zum Nikolaus, am 6. Dezember beschenkt und nicht zum Heiligen Abend. In manchen Ländern ist das noch heute so. Luther hingegen wandte sich grundsätzlich gegen die Heiligenverehrung und betonte deswegen den Wert des Weihnachtsfestes gegenüber dem Nikolaustag. Denn der Gabenbringer zum Christfest war für ihn das Christkind, weil es seine Überzeugung war, dass das Kind in der Krippe Gottes Geschenk an die Welt ist.
Die Frage ist, ob Luther auch der „Erfinder“ des Christkindes ist? Das ist historisch nicht zweifelsfrei zu beantworten. Gewiss lehnte Luther die Anrufung der Heiligen und damit den Heiligen Nikolaus ab. Auch deshalb, weil mit dem Heiligen Nikolaus die Kinder an die Heiligenverehrung herangeführt werden sollten. Es spricht einiges dafür, dass Luther einen Gegenentwurf zum Heiligen Nikolaus befördert hat, denn auch er lehnte den Brauch des Schenkens keineswegs ab. So kam ihm die im 16. Jahrhundert aufkommende Idee vom Christkind als Ersatz für den Nikolaus zumindest gelegen.
Aber auch bei ihm war der Übergang fließend. Bis in die 30er Jahre des 16. Jahrhunderts hinein, soll Luther, der Familienmensch, seine Kinder sogar dreimal beschert haben, am Nikolaustag, zu Weihnachten und zu Neujahr. Eine Hausrechnung von den Eheleuten Luther aus dieser Zeit belegt eine Ausgabe für „Niclasgeschenke“. Aber ab 1535 hat sich dann mehr und mehr der Brauch durchgesetzt, jedenfalls in protestantischen Landen, nur noch das Christkind die Geschenke am Weihnachtstag bringen zu lassen.
Luther selbst beschenkte in der Folge dann seine Kinder im Namen des „Heiligen Christ“. Man könnte denken, dass das vom neugeborenen Jesuskind abgeleitet ist. Aber das stimmt so nicht. Natürlich war für Luther das Christuskind das eigentliche Geschenk an die Menschheit, aber das Christkind hat seinen Ursprung in den Engeln oder engelähnlichen Gestalten von Krippenspielen und Weihnachtsumzügen. Diese sind von Mädchen in weißen Gewändern gespielt worden. Weiß als Hinweis auf Reinheit und Unschuld der Figur.
Dieses Christkind ĂĽbernahm nach und nach in protestantischen, dann auch in katholischen Gebieten den vakant gewordenen Posten des Geschenkebringers. Seither bringt das engelhafte Christkind die Geschenke heimlich in der Nacht, so wie es ursprĂĽnglich der Nikolaus getan hatte.
Insgesamt lässt sich sagen: Martin Luther hat die Erfindung des Christkindes wohl angestoßen, aber andere haben es ausgeführt. Als Geschenkebringer eroberte das Christkind zunächst das evangelische Deutschland und zu Beginn des 20. Jahrhunderts das katholische Bayern und Rheinland. Eine volkskundliche Umfrage von 1932 ergab, dass das ursprünglich evangelische Christkind als Geschenkebringer vorwiegend in katholische Wohnzimmer einkehrte, während der vom ursprünglich katholischen Nikolaus abgeleitete Weihnachtsmann diese Aufgabe in den evangelischen Regionen Deutschlands übernahm.
So lässt sich sagen: Das Christkind hat sich durchgesetzt gegenüber dem Nikolaus, jedenfalls was das Schenken betrifft. Und doch sind heute beide nicht mehr en vogue, wie der Regensburger Volkskundler Gunther Hirschfelder feststellt. Er behauptet, dass sich das Christkind heute nicht so gut medial vermarkten lässt wie der Weihnachtsmann. Und selbst dieser habe mittlerweile Konkurrenz durch den Winter-Bär von Lindt und die Schneemann-Figur von Milka bekommen. In Bezug auf Schenken und Kaufen sei das Christkind medial nicht gut darstellbar. In der Sprache der Medien- und Werbeindustrie sei das Christkind eine junge Figur, zwischen 14 und 16 Jahren, leicht bekleidet und androgyn bis weiblich. Durch unsere permanente Sexualisierung von Bildern und Inhalten sei das mädchenhafte Christkind anzüglich geworden. Und Weihnachten sei immer winterlicher geworden. „Das Christkind können Sie aber nicht winterlich machen, weil es immer leicht bekleidet ist und sich von der Formensprache vom Engel ableitet. Ein Engel mit Wintermantel geht nicht.“ In der Werbeindustrie sei der Engel mittlerweile durch einen durch die Luft fliegenden Rentierschlitten ersetzt worden.
Hirschfelder beobachtet, dass zunehmend christliche Worte und Elemente aus dem Weihnachtsgeschäft gedrängt werden. Auf dem Bonner Weihnachtsmarkt tauche beispielsweise das Wort „Christ“ nur einmal auf: auf einem Mülleimer mit dem Schriftzug „Merry Christmas“. Der zentrale Markt auf dem Münchner Flughafen hieße „Wintermarkt“. Viele Menschen brächten heute Weihnachten nicht mehr automatisch mit Christus in Verbindung, die Krippe sei stark auf dem Rückzug auf kommerziellen Weihnachtsmärkten. Selbst der Stern von Bethlehem sei mancherorts mittlerweile zur Schneeflocke geworden.
Gut möglich, dass Martin Luther angesichts dieser Entwicklung, sich heute etwas ganz anderes wünschen würde. Vielleicht wieder zurück zum Heiligen Nikolaus oder wie schon in heidnischer Zeit üblich, ganz einfach sich zum Neuen Jahr beschenken. Dann wäre Weihnachten wieder frei für das eigentliche Geschenk.

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Gemeinsames FrĂĽhstĂĽcken im Lutherhaus
Der Frühstückstisch im Lutherhaus wurde im November 2012 zum ersten Mal gedeckt, um neben den Freitagscafé im Gemeindehaus an der Dorfkirche einen weiteren Treffpunkt in der Gemeinde zu bieten. Frei nach Heinrich Spoerl – „Frühstück ist die schönste aller Mahlzeiten. Man ist ausgeruht und jung, hat sich noch nicht geärgert und ist voll neuer Hoffnungen und Pläne.“ – finden sich hier in fröhlicher Runde Gemeindeglieder aus Lutherhaus und Dorfbezirk zusammen, um von 9 Uhr bis 11 Uhr 30 bei Kaffee, Tee und reichhaltigem Frühstücksbuffet ins Gespräch zu kommen und gestärkt in den Tag zu gehen. Das Frühstücksteam freut sich immer, wenn sich die Runde vergrößert. Hat es geschmeckt, bitten wir um eine kleine Spende für zukünftige Gemeindefrühstücke.

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Aus dem Gästebuch der Dorfkirche
Seit der 1000-Jahrfeier gibt es ein Gästebuch in der Dorfkirche, mittlerweile schon das zweite. Von den jährlich etwa 12.000 Gästen aus aller Welt nutzt der eine oder die andere dieses Buch, um die Freude über die schöne Kirche oder eine gute Führung zum Ausdruck zu bringen. Andere teilen Persönliches mit, Begegnungen, Sorgen, Freude, Liebe. Und schließlich finden sich auch kurze Gebete, die wohl aufgeschrieben werden, damit sie für andere zur Fürbitte werden. Hier einige ausgewählte Beiträge:
„Verantwortung – nicht nur schwierig, auch schön, ganz wie das wahre, wirkliche Leben. Unser Motto dieser Wallfahrt / Pilgerweg von Christen aus Hattingen, natürlich ökumenisch, mit der biblischen Zahl 72! Pilgern im Pott – schön!
„Ein schöner Ort zum Küssen. Für alle Liebenden“
„Thank you for allowing us to visit your church. Oak Ridge, TN USA
„Danke Herr, dass du mir so oft zur Seite stehst, auch wenn ich dich so oft vergesse.“
„Das schönste ist, wenn die Sonne auf die Krippe scheint.“
„Ein wundervoller Ort der Stille – klein aber fein. Wir kommen gerne zurück.“
„Gott spricht: Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein (1.Mose 12,2). Mit Dank und Freude habe ich Segen empfangen. Deine Gnade hat mich geführt und erfüllt, O Herr! Heute, an einem licht-grauen Tag“
„Wir haben heute unsere Liebe hier besiegelt! Das Erlebnis werden wir immer in unseren Herzen tragen.“
„Ich möchte eine alte Kirche sein, voll Stille, Dämmerung und Kerzenschein … Alte Dorfkirchen sind ein Schatz!“
„Beachtet den Engel über dieser Kirche!“
„Wir waren hier anlässlich der standesamtlichen Trauung. Wir kommen wieder am 24. August!“

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Gemeindefest 2014 – ein Höhepunkt im Jahreslauf des Gemeindelebens
Dank der vielen Helferinnen und Helfer aus der Gemeinde, aber auch aus einigen Vereinen – hier sind zu nennen: der Löschzug Stiepel der freiwilligen Feuerwehr, die DLRG Bochum-Süd, der Trecker Club Sundern von Detlef Pracht und die Bogestra-Kapelle mit Siegfried Seifert – wurde das diesjährige Fest bei strahlendem Sonnenschein ein fröhliches Ereignis für Jung und Alt. An den Stationen mit Spiel, Spaß, Essen und Trinken traf sich die Gemeinde zu gemütlichen Gesprächen. Ein überraschender Schauer zum Ende des Festes konnte die positive Stimmung der zahlreichen Gäste nicht trüben.
 

Veranstaltungen

 

Wann

Wo

Was

Sa., 06.12.,
14.00 – 19.00 Uhr

Lutherhaus

Ă„ktschen Samstag
Isländische Weihnachtstrolle

Do. 11.12. –
So. 14.12.
 

Dorfkirche

Stiepeler Weihnachtsmarkt
Donnerstag + Freitag: ab 14 Uhr
Samstag + Sonntag: ab 11 Uhr

So., 14.12.,
17.00 Uhr

Dorfkirche

Weihnachtskonzert

Sa., 10.01.,
10.00 – 15.00 Uhr

Dorfkirche

Kinderbibeltag

Mo., 12.01.,
20.00 Uhr

Lutherhaus

Bibeltheologischer Grundkurs:
Die Zwecklosigkeit der Schöpfung und die Macht der Liebe

Fr., 23.01.,
19.00 Uhr

Gemeindehaus an der Dorfkirche

Dankeschönfeier für alle Haupt-, Neben- und Ehrenamtlichen der Gemeinde

Fr., 30.01.–
Sa., 31.01.

Lutherhaus

Auswertung und Ausblick Int. Jugendbegegnung
Freitag: 17.00 – 22.00 Uhr
Samstag: 10.00 – 18.0 Uhr

Mo., 02.02.,
20.00 Uhr

Lutherhaus

Bibeltheologischer Grundkurs:
Das Begehren und die SĂĽnde, (wie) Gott sein zu wollen

Fr., 06.02.,
20.00 Uhr

Lutherhaus

Konzert „Happy endings“

 

 

 

Veranstaltungskalender 2014
der Stiepeler Dorfkirche

Den aktuellen Veranstaltungskalender der Stiepeler Dorfkirche fĂĽr das Jahr 2010 finden Sie im Internet unter der Adresse www.dorfkirche.com.
Hier finden Sie Informationen zu

    Veranstaltungen 2014

    • Besondere Gottesdienste
    • Jugendgottesdienste
    • Konzerte
    • Besondere Veranstaltungen
    • Reguläre Veranstaltungen

    FĂĽr Kinder

    • Kinder-Dorf-Kirche 2013
    • Kinder-Gemeinde-Fest
    • Kinderbibeltage 2013
    • Musizieren fĂĽr Kinder
    • Musikalische Veranstaltungen

„Offene Kirche”
Das 1000jährige Jubiläum unserer Dorfkirche im Jahre 2008 haben wir zum Anlass genommen, die Kirche möglichst vielen Menschen bekannt zu machen und sie zur Einkehr einzuladen.
Da unbeaufsichtigte Öffnungszeiten nicht in Frage kommen können, freuen wir uns, einen Kreis von Ehrenamtlichen gefunden zu haben, die es durch ihre Präsenz möglich machen, dass die Kirche geöffnet sein kann. Dadurch haben wir die Zertifizierung als „Offene Kirche“ erlangt.

Wenn ein solches ehrenamtliches Engagement auch für Sie infrage kommt (in den Monaten November bis Februar an den Wochentagen Dienstag bis Sonntag von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, in den Monaten März bis Oktober zweimal im Monat für jeweils zwei Stunden von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr), melden Sie sich bitte bei
Herrn Peter Schemmann –
(Tel. Bochum 79 33 30 – E-Mail: PSchemmann(a)aol.com)
oder Herrn Hans-Peter Neumann –
(Tel.: 70 23 69 – E-Mail: hans-peter_neumann(a)web.de),
die dankenswerterweise die Organisation der „Offenen Kirche" übernommen haben.


Die R. u. W. Quillmann Stiftung
Nähere Informationen zur R. u. W. Quillmann Stiftung, die u. a. einen wichtigen
Beitrag zum Erhalt der Dorfkirche leistet, finden Sie
hier.


Der Verein der Freunde und Förderer der Stiepeler Dorfkirche e. V.
Nähere Informationen zu diesem Verein, der sich die zum Ziel gesetzt hat, den
Erhalt der Dorfkirche und des Kirchhofs finanziell zu unterstĂĽtzen, finden Sie
hier und auf den Seiten des Vereins.


Wer die Gemeindenachrichten lieber auf Papier liest und kein gedrucktes Exemplar bekommen hat, kann sie hier herunterladen und ausdrucken.
Aus datenschutzrechtlichen Gründen können wir die persönlichen Nachrichten hier nicht mehr veröffentlichen. Sie sind in der gedruckten Ausgabe, die an den bekannten Stellen ausgelegt ist, und in der persönlich zugesandten elektronischen Ausgabe (PDF) nach wie vor enthalten.
Wer den dazu notwendigen Acrobat Reader noch nicht hat, kann ihn kostenlos herunterladen. Bitte klicken Sie einfach auf den Knopf:

 

Wer sie als  PDF-Datei per E-Mail zugeschickt bekommen möchte, wendet sich bitte unter Angabe des Klarnamens und der E-Mail-Adresse an das GemeindebĂĽro.